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Einsätze 2013 der Feuerwehr Plettenberg

 

 

LKW-Brand - Lettmecke

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Feuerwehr Plettenberg

  

 

Einsatz "LKW-Brand", Lettmecke:

  

 

Brennende LKW- Sattelzüge in der Lettmecke sorgten für Großeinsatz fast aller Einheiten der Feuerwehr Plettenberg
 
Um 02:27 Uhr des frühen Sonntagmorgens wurden die hauptberuflichen Kräfte der Feuer- und Rettungswache, sowie der Löschzug 2 mit den Löschgruppen Oestertal und Holthausen, zu einem LKW- Brand bei der Spedition Meier in der Lettmecke alarmiert. Bei Eintreffen der Hauptwache brannten zwei von insgesamt sechs auf dem Speditionsplatz abgestellten Sattelzüge bereits in voller Ausdehnung. "Unser Ziel war die Abschirmung der Wärmestrahlung auf die noch nicht in Brand geratenen vier LKW", so Wachabteilungsleiter Thomas Gritschke, der den Einsatz koordinierte.
Noch während dem Aufbau einer sogenannten Riegelstellung mit Strahlrohren geriet ein dritter LKW in Brand, weshalb der Löschzug 1 mit den Löschgruppen Stadtmitte und Landemert, sowie die Löschgruppe Eiringhausen mit einem weiteren Tanklöschfahrzeug nachalarmiert wurden. Die starke Wärmestrahlung, sowie die mit explosionsartigen Knallgeräuschen platzenden LKW-Reifen erschwerten die Löscharbeiten und begünstigten die Brandausbreitung.
Eine weitere Gefahr, insbesondere für die Umwelt, stellte auslaufender und brennender Dieselkraftstoff  der mittlerweile geschmolzenen Tankbehälter der Fahrzeuge dar, weshalb die Löschgruppe Ohle unverzüglich nachalarmiert wurde, um vorsorglich eine Ölsperre in den Oesterbach einzuziehen. Mit insgesamt zwei B- und weiteren zwei C- Rohren konnte ein Übergreifen auf die restlichen LKW verhindert und der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Ein vierter Sattelzug wurde lediglich leicht durch die Wärmestrahlung in Mitleidenschaft gezogen. 
Großes Augenmerk legten die Einsatzkräfte auf die zerstörten Dieseltanks, welche teilweise noch mit Kraftstoff befüllt waren. Nach Rücksprache mit einem Mitarbeiter der unteren Wasserbehörde wurden die Tanks durch die Feuerwehr gesichert, um weiteres Auslaufen von Kraftstoff zu verhindern. Ein durch die untere Wasserbehörde bestelltes Entsorgungsunternehmen soll noch im Verlauf des Sonntagmorgen mit der Aufnahme des Dieselkraftstoffes an und um die ausgebrannten LKW beginnen.
Ob überhaupt und wenn, wie viel Diesel in den Oesterbach gelaufen ist, konnte die Feuerwehr nicht sagen. "Die Ölsperre haben wir rein vorsorglich einziehen lassen", so Einsatzleiter Thomas Gritschke, "Das ganze Ausmaß des Schadens, sowie die Schadenshöhe insgesamt, werden sich bei Tageslicht sicherlich besser einschätzen lassen". 
Erst gegen 07:00 Uhr konnten die letzten der ca. 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr wieder in ihre Standorte einrücken. 
 
Text: ©Feuerwache Plettenberg
 
 
Bilder:
 
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Bilder: ©Feuerwache Plettenberg

 

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