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Neue Drehleiter der Feuerwehr Plettenberg an der Feuer- und Rettungswache eingetroffen

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5 Feuerwehrbeamte der Hauptwache vom Wall holten das neue Hubrettungsfahrzeug bei der Herstellerfirma Metz in Karlsruhe ab und unterzogen sich dort zunächst einer umfangreichen mehrtägigen Unterweisung, bevor das Fahrzeug sich auf den Weg nach Plettenberg machte.
Das Vorgängerfahrzeug wurde beim Brand der Firma Kümesta in Herscheid so stark beschädigt, dass es nicht weiter im Einsatzdienst eingesetzt werden konnte. Bei dem Neufahrzeug handelt sich um eine DLA(K) 23/12 mit einem absenkbaren vorderen Leiterteil. Das Abknicken des vorderen Leiterteils bietet neben einem Soforteinstieg vor der Fahrerkabine die Möglichkeit, schwer erreichbare Stellen, beispielsweise im hinteren Bereich von Dächern besser erreichen zu können, insbesondere aber auch der minimale Drehradius des Leiterparks im engen Innenstadtbereich. Der fest angebaute Rettungskorb bietet Platz für insgesamt 4 Personen.
Weitere Ausstattungsmerkmale sind eine fest verlegte Wasserleitung im oberen Leiterpark und eine angebaute Vorrichtung im Korb zur Wasserabgabe über ein Wenderohr. Darüber hinaus kann der Fahrzeugführer sich nun während der Fahrt zum Einsatzort mit einem Atemschutzgerät ausrüsten, welches im Beifahrersitz integriert verbaut ist. Aber auch kleinere technische Details, wie etwa drei Kameras, welche dem Maschinisten einen besseren Überblick von seinem Bedienplatz aus ermöglichen, sind neu im Gegensatz zum Vorgängerfahrzeug hinzugekommen.
„Wir werden zunächst alle Kollegen der Feuer- und Rettungswache umfangreich ausbilden, bevor das Fahrzeug offiziell seinen Dienst aufnehmen wird“, so Brandinspektor Andreas Gritschke als Fachdienstleiter für Fahrzeugbeschaffung der Feuerwehr Plettenberg. Somit wird das Leihfahrzeug, welches zurzeit mit im Löschzug der hauptamtlichen Kräfte ausrückt, noch die nächsten Wochen in Plettenberg verbleiben.
 
 
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